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Reisehinweise für: Malediven
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Letzte Aktualisierung: 17.04.2012 Unverändert gültig: |
Diese Reisehinweise entsprechen der aktuellen Lagebeurteilung des EDA. Sie werden laufend überprüft und bei Bedarf angepasst. |
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Grundsätzliche Einschätzung
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Die Malediven befinden sich in einer politischen Übergangsphase mit grossen Spannungen. Am 7. Februar 2012 ist der gewählte Präsident Mohammed Nasheed unter ungeklärten Umständen zurückgetreten In der Hauptstadt Male kommt es immer wieder zu Demonstrationen mit gewalttätigen Auseinandersetzungen. Die Flughafeninsel ist in der Regel von Unruhen nicht betroffen.
Die Rubrik Terrorismus und Entführungen macht auf die Risiken des Terrorismus aufmerksam.
Informieren Sie sich vor und während der Reise in den Medien über die Entwicklung der Lage und bleiben Sie in Kontakt mit Ihrem Reiseveranstalter. Meiden Sie Demonstrationen und grosse Menschenansammlungen jeder Art.
Bei der Beschreibung von Gefahrenzonen handelt es sich um ungefähre Angaben; Risiken lassen sich nicht auf exakt umrissene Gebiete einschränken.
Male: Die politischen Spannungen führen in der Hauptstadt immer wieder zu Kundgebungen, die in gewaltsame Ausschreitungen ausarten können. Informieren Sie sich vor Ausflügen nach Male in den Medien und bei Ihrem Reiseveranstalter über die aktuelle Lage in der Stadt. Meiden Sie Demonstrationen und grössere Menschenansammlungen jeder Art.
Die Kleinkriminalität nimmt zu. Beachten Sie die üblichen Vorsichtsmassnahmen.
Somalische Piraten haben ihre Überfälle weit in den Indischen Ozean ausgedehnt. Im März 2012 ist erstmals ein Frachter in den maledivischen Gewässern entführt worden. Beachten Sie die spezifischen Informationen:
Piraterie
Es ist verboten, ausserhalb der Hotelanlagen Alkohol zu konsumieren. Verboten sind unter anderem auch gleichgeschlechtliche Handlungen. Vergehen gegen das Betäubungsmittelgesetz werden schon bei geringsten Mengen und bei jeder Art von Drogen mit lebenslänglichen Gefängnisstrafen geahndet. Die Polizei verfolgt Besitz und Konsum von Haschisch und allen anderen Drogen sehr streng, auch in den Hotels.
Die Haftbedingungen sind nicht mit jenen in der Schweiz vergleichbar.
Die Malediven sind ein muslimisches Land. Respektieren Sie die religiösen Moralvorstellungen und passen Sie Verhalten und Kleidung auch an den Stränden den lokalen Gepflogenheiten an. Während Alkoholkonsum in den Touristenanlagen toleriert wird, ist die Einfuhr von alkoholischen Getränken verboten.
Tsunami, die durch Erdbeben im südostasiatischen Raum ausgelöst werden, können auch die Malediven erreichen.
Sollte sich während Ihres Aufenthalts eine Naturkatastrophe ereignen, melden Sie sich möglichst rasch bei Ihren Angehörigen und befolgen Sie die Anweisungen der Behörden.
Wenn Sie auf bestimmte Medikamente angewiesen sind, sollte Ihre Reiseapotheke einen ausreichenden Vorrat enthalten. Bedenken Sie jedoch: In vielen Ländern gelten besondere Vorschriften für die Mitnahme von betäubungsmittelhaltigen Medikamenten (z.B. Methadon) und Substanzen, mit denen psychische Erkrankungen behandelt werden. Erkundigen Sie sich gegebenenfalls vor der Abreise direkt bei der zuständigen ausländischen Vertretung (Botschaft oder Konsulat) und konsultieren Sie die Rubrik Reiselinks, wo Sie unter anderem weitere Informationen zu diesem Thema sowie generell zur Reisemedizin finden.Notruf Polizei: 119
Notruf Ambulanz: 102
Schweizerische Vertretungen im Ausland: Wenn Sie im Ausland in eine Notlage geraten, können Sie sich an die nächste schweizerische Vertretung wenden.
Schweizerische Vertretungen im Ausland
Ausländische Vertretungen in der Schweiz: Es gibt keine konsularische Vertretung der Malediven in der Schweiz. Auskunft über die Einreisevorschriften (zugelassene Ausweise, Visum etc.) erteilt die Botschaft der Malediven in London. Sie informiert auch über die Zollbestimmungen für die Ein- und Ausfuhr von Tieren und Waren: elektronische Geräte, Souvenirs, Medikamente etc.: High Commission of the Republic of Maldives, 22 Nottingham Place, London W1U 5NJ, Tel. 0044-20-72242135.
High Commission of the Republic of Maldives
Ausschluss der Haftung
Beachten Sie auch die zusätzlichen, allgemein gültigen Reise-Informationen; sie sind Bestandteil dieser Reisehinweise.
Die Reisehinweise des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) stützen sich auf eigene, als vertrauenswürdig eingeschätzte Informationsquellen. Sie verstehen sich als nützliche Hinweise zur sorgfältigen Planung einer Reise. Das EDA kann Reisenden aber den Entscheid und die Verantwortung für die Vorbereitung und Durchführung der Reise nicht abnehmen.
Gefahrensituationen sind oft nicht vorhersehbar, unübersichtlich und können sich rasch ändern. Das EDA übernimmt keine Gewähr für die Vollständigkeit der Reisehinweise und lehnt jede Haftung für allfällige Schäden im Zusammenhang mit einer Reise ab. Forderungen im Zusammenhang mit der Annullierung einer Reise sind direkt beim Reisebüro oder der Reiseversicherung geltend zu machen.
