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Entführung einer Schweizerin in Jemen

Stellungnahme, 16.03.2012


Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA bestätigt die Entführung einer Schweizerin in der Stadt Hodeida, Jemen.


Das EDA wurde am Abend des 15. März 2012 über diese Entführung informiert. Das Krisenmanagement-Zentrum (KMZ) des EDA hat in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Polizei fedpol und dem Nachrichtendiensts des Bundes sofort seine Arbeit in diesem neuen Entführungsfall aufgenommen.

Erste Kontakte mit den zuständigen Behörden Jemens haben durch die Vertreterin der DEZA-Agentur und den Honorarkonsul in Sana‘a stattgefunden. Das EDA wird sich mit vollem Engagement dafür einsetzen, die Befreiung der entführten Person bei guter Gesundheit zu ermöglichen.

In seinen Reisehinweisen rät das EDA seit Anfang 2011 von jeglichen Reisen nach Jemen ab und fordert Schweizer Staatsangehörige seit Juni 2011 auf, das Land zeitweilig zu verlassen.

Das EDA empfiehlt nachdrücklich, die Reisehinweise des Departements vor Abreise zu konsultieren. Solche wurden zu 157 Staaten erstellt und werden laufend aktualisiert. Ziel ist, die Bürgerinnen und Bürger über die Situation in den Reisedestinationen sowie über wichtige Sicherheitsmassnahmen zu informieren.

 Die Reisehinweise sind auf der Website des EDA zu finden.